Segel Deine Träume

Wir öffnen Euch die Tür zu einer Welt jenseits des Alltags. Abschalten, alles hinter sich lassen – ein Gefühl von Freiheit spüren – und gestärkt, ein klein wenig glücklicher wieder anlegen - das ist es, was wir Euch ermöglichen wollen.

Segel Deine Träume

Unser Ausbildungskonzept

Segeln lernt man nicht auf der Autobahn. Der gute Segler wird auf der Jolle geboren, und das immer nur bei Wind und Wetter. Glaubt Ihr den Werbesprüchen, dann kann schnell die Meinung entstehen, dass die Grundlagen zu unserem schönen Sport zu vernachlässigen sind. Aber mal ganz ehrlich, würdet Ihr mit den Kenntnissen eines Radfahrers gleich in die Formel 1 wechseln?

Sich Zeit nehmen, ist in unserer Welt voller Hektik etwas verloren gegangen. Geblieben sind aber die romantischen Vorstellungen, wie Kapitän Hornblower oder dem Roten Korsaren die Welt zu besegeln. Um diese Träume mit der Realität in Einklang zu bringen, hat die Segelschule Ralph Bennewitz Lernkonzepte entwickelt, die jeder Alters- und Wissensstufe gerecht werden.

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Worauf wir besonders stolz sind

Immer wieder bekommen wir die Rückmeldung, dass die entspannte, familiäre Atmosphäre das Besondere unserer Segelschule ist. Wir sind stolz auf unsere solide Ausbildung, aber besonders auch darauf, dass wir Euch die Möglichkeit bieten können, Eure Zeit in idyllischer Umgebung mit netten Leuten zu genießen.

Bei uns könnt Ihr Rang und Status ablegen und in legerer Kleidung wieder ganz Mensch sein. Abends könnt Ihr nach einem ereignisreichen Tag beim Klönschnack mit Euren Kurskollegen oder Freunden der Segelschule gemeinsam das Flens ploppen lassen, oder einfach auf dem Steg den Sonnenuntergang betrachten, und die Seele baumeln lassen. Vielleicht habt Ihr ja auch Lust, Euch an einem gemeinschaftlichen Kochen zu beteiligen. Das alles macht das Umfeld der Segelschule aus.

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Aktuelles

Wir feiern 50 Jahre Segelschule am 27. Juni 2020.[...]

Auf Grund der momentanen Situation habe wir den Termin für die 50 (+1) Jahre Segelschule auf 10. Juli 2021 verschoben!


Wir segeln wieder! Etwas eingeschränkt aber mit Abstand und unseren Hygieneregeln!

Einreise nach Schleswig-Holstein seit 18.05.2020 wieder möglich. Mehr bei schleswig-holstein.de

Die Segelschule bei Youtube "ganz alone"

 

 

Tagebuch

04.06. Ein langer Tag!

Der Außenborder wird abgesenkt – Motorenausbildung mit Celine, Diego und Julian bei leichten Winden. Nachmittags: HD läßt die Drohne steigen – sie filmt meine Segelei, um Anschauungsmaterial für die Schule zu erzeugen. In 90 Minuten lege ich mit Diego als bravem Vorschoter an die 80 Manöver hin. Es folgt der Showerdown: bekleidet mit Pfeifenshirt, Handtuch, Cowboy-Hut, Sonnenbrille und Pfeife muss ich auf Kommando aus der Dusche – durch die Saloonschwingtüren – heraustreten. Ein Bojenlieger, der sein Schiff slippen will, muss solange warten, bis der Künstler seine Arbeit erledigt hat.

Nachmittags übernimmt Nils meinen Schüler zum Spezialtraining. Gegen 1530 Uhr habe ich ein klärendes Gespräch mit dem Chef der WSD Heiligenhafen. Ihm geht es um die Bojenlieger, die zu meinem Feld gehören. Mich interessiert dagegen das laute Anrufen meiner Segellehrer und –schüler durch einen bestimmten Herren. Das führt beim Passieren der Enge an der Werft zu Verwirrungen und gefährdet die sichere Durchfahrt meiner Jollen, die wir seit 50 Jahren so gut wie unfallfrei vorbeiführen – nur einmal hat meine Versicherung Geld dafür bezahlen müssen, wie eine Jolle einen Kratzer im Gelcoat einer Yacht hinterlassen hat.

Dieser Herr wird indirekt beschrieben in einem Artikel, den ich in der „Seglerwerkstatt Stade“ gefunden habe:

Die Dirk, der Feind der Segler

Ein Anachronismus der besonderen Art ist die Dirk. Machte sie in den Sechzigern bis Achtzigern Jahren des vorigen Jahrhunderts durchaus einen Sinn, so ist sie heute nicht nur überflüssig, sondern beim aktiven Segeln sehr schädlich. Warum ist das so?

Die Dirk läuft in der Regel als starke Leine mit 8mm oder 10mm Durchmesser vom Masttopp zur Großbaumnock. Da sie beim Segeln viel Lose haben muss, scheuert das Tauwerk oft auf dem Segeltuch und den Nähten. Schon dieser Umstand sollte vermieden werden, richtig ärgerlich wird es aber, wenn wir uns die Aerodynamik ansehen. Dazu muss man wissen, dass ein runder Querschnitt, wie beim Tauwerk üblich, gegenüber einem gut profilierten Tropfenprofil den ca. 30 bis 35fachen Widerstand erzeugt. Dieser Vergleich zeigt sehr deutlich wie strömungsungünstig ein Tauwerk ist.

Wir erzeugen also mit unserer Dirk einen erheblichen induzierten Widerstand. Zu allem Überfluss auch noch an der Stelle, an der unsere beiden Strömungen, von Lee und von Luv, wieder aufeinander treffen. Also in einem sehr sensiblen Bereich. Da heute alle modernen Yachten mit Kickern, also Baumniederholern, die auch nach oben arbeiten, ausgerüstet sind, macht eine Dirk beim Segeln einfach keinen Sinn. Lediglich auf einigen Katamaranen ist der Einsatz einer Dirk häufig noch nötig. Aufgrund von Aufbauten direkt hinter dem Mast ist schlicht kein Platz für den Drehkreis des Kickers vorhanden. Selbstverständlich gibt es auch gute Gründe, eine Dirk am Mast eingezogen zu haben.

Sei es als Ersatz für das Großfall, vielleicht auch, um den Großbaum im Hafen ruhig zu stellen oder, besonders im Mittelmeer üblich, die Gangway im Hafen am Heck hoch zu halten. Sicher alles richtige Gründe, doch dafür muss die Dirk beim Segeln nicht an der Baumnock befestigt sein. Besser ist es, sie in diesen Fällen beim Segeln, wie ein nicht genutztes Fall, am Mast zu fahren.

Ein sehr erfahrener Aero- und Hydrodynamiker hat einmal folgenden Vergleich für eine 10m Yacht formuliert: Eine Dirk zu fahren ist wie einen 10 Liter Wassereimer hinter einer Yacht her zu schleppen.

Also lassen Sie uns folgendes Fazit ziehen:
Die Dirk muss weg!

Gegen 16 Uhr gebe ich Theorieunterricht „Motorenkunde“, danach Navigationunterricht und schließlich empfange ich Interessenten für den nächsten Sportboot See-Kurs.

Am Mittwoch übe ich mit Diego, Celine und Julian das BüB-Manöver ein. Anschließend kaufe ich bei Richter Verstärkungsmaterial für die Aufsteller meiner Flyer. Beim Steuerberater hole ich die Anmeldepapiere für meine neue Putzfrau, hole dann mein Hörgerät ab, wobei ich die nette Akustikerin gleich zum Schnupperkurs einlade. Zwar knistert das Gerät noch, doch mal abwarten. Immerhin lag es eine Nacht in Salzwasser. Am frühen Abend heißt es noch einmal: Navigation — dann kehrt Ruhe ein.

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