05.06. Pfingstrosen auf dem Wasser!

Heiko und Jannis besuchen uns nach ihrem Törn. Cornelia und Jan beziehen ihre Hütte, während PC-Nils auf dem Steg schläft. Wir haben ein sehr gemischtes Programm: Acht Schüler von Well-Sailing sitzen vor der Tafel, Maddel betreut zunächst sechs, später acht OSG-ler; Gesa kentert mit Rahel; Janis, Kai, Manfred, Sven und Silvia sind auf Prüfungskurs. In der Ausbildung helfen: Nils, Jan, Dieter und Julian, nachmittags Matthias. Ich sitze nach dem Unterricht auf der Möwe, zeige Rahel und Gesa die Wendetechnik.

Abends gehen Jannis, Jan und Julian – die drei (J)ungs auf Fischfang, während der Rest dem Grillen anheim fällt. Kai – unser Chilene – produziert köstliche Pisco sour, Leonie feiert ihren Geburtstag sektisch, unsere Haustruppe – erweitert um das Hochzeitspaar Anita und Alf – frönt Aperol-O-Saft und World’s End-Rum. Nach langer Zeit kommen wieder meine Paprika mit Ingwer auf den Tisch.

Der Sonntag beginnt mit grauem Regenwetter, die Gleiter sind zögerlich, dann betreut Jannis zwei Laser in der Bucht, Maddel zwei Gleiter im Revier. Dennis taucht auf – er war auf einem Konzert in der Elbphilharmonie. Der Wind nimmt zu, wir rüsten teilweise auf Sturmsegel um. Gegen 13 Uhr läuft Axel ein – die Prfung beginnt, während die Anfänger gleichzeitig am Steg üben. Morgens habe ich noch die Bahn verkürzt, die Ostboje nach Westen verholt, bei Dauerberieselung die Grundscheinprüfung bei Benni abgenommen, weil Berit zum Seifenkistenrennen möchte, Theorie an die Tafel gezaubert und Fröhlichkeit gegen die Düsternis gesetzt. Unter Anspannung und kräftigem Wind zeigen die Prüflinge ihre Nervosität – Sven pfählt sich beim Ablegen, Janis zeigt Kamikaze-Halsen und selbst Manfred prescht forsch an den Steg. So kommt es zu einigen Wiederholungen. Die anlegenden Frischlinge werden tiefer an den Steg geleitet – Dieter herrscht über den Steg. In der Theorie gibt es leider einen Durchfall, bei der Scheinverteilung bürokratische Ärgerlichkeiten ... Axel und Dieter bekommen ihren verdienten Zaubertrank – Verabschiedung der Crew. Die Gleiter sind ausgepowert, machen sich ebenfalls auf den Heimweg, bis auf Ines und Boris – das Großfall des 505-ers ist ausgerauscht – hat der Zeppelinknoten doch nicht gehalten.

Das Wetter hat wieder ein Sommergesicht – bei blauem Himmel und vier Windstärken rüsten Springbok, eine Möwe mit Julian, eine mit Nils einhand, ein 470iger mit Jannis und Jan, ein zweiter mit Ines und Boris. Mit Dennis nehme ich das neue Motorboot – wir gehen auf Fototour – allerdings halten wir uns nicht lange genug in der Welle auf – Kritik von Stanzerl! – machen also nur gemäßigte Fotos. Deshalb legt sie noch einen Kopfstand auf dem Contender nach. Haben wir schon an Bord mit einem kleinen Imbiss begonnen, so führen wir ihn an Land fort. Bei mir setzt das große Gähnen ein – ab in die Koje, um am nächsten Morgen um 0430 Uhr den Walk in den Sonnenaufgang zu erleben ...

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