22. 06. Die Waldörfer

32 Schüler aus Tübingen mit den Lehrern Rebecca und Reinhard sowie zwei Oberstufenschülerinnen, die schon vor einigen Jahren bei uns waren haben ihre Zelte aufgeschlagen. Am Montag können wir mit acht Schiffsführern aufwarten: Dieter, Claus, Matthias, Manfred, Björn, Maddel, Volker und ich. Nur leichter Wind bewegt die Boote, so ist es gut, dass am Dienstag der Wind auf 3 bis 4 Bft zunimmt. Nachmittags unternehmen wir einen Ausflug zu Osttonne, wo die Welle die Kinder beeindruckt, hoffentlich auch etwas Respekt schafft. Für die Duschen ist inzwischen ein Thermostat eingesetzt worden.

Am Abend spielen wir mit Andrea, Jean, Stella und Matthias Doppelkopf, es wird allerdings etwas frisch im Freisitz. Dummerweise vergesse ich den Müll. Jetzt müssen wir improvisieren, denn in 14 Tagen ist die nächste Schulklasse bei uns. Am Mittwoch halte ich eine Ansprache: unsere Ansprüche bei einer Grundscheinprüfung: sie führt dazu, dass die Gruppe sehr überschaubar wird. Einige steigen auch während der Theorie aus, weil sie keinen Bock auf den Stress haben.

Nachmittags trainieren wir den Prüfungskurs, wobei die Nichtprüflinge nun zunehmend lustloser reagieren. Zwei Chaoscrews rammen die Optiinsel derart vorsätzlich, das ich sie zusammenstauchen muss. Eigentlich wollen wir am Donnerstag nach Fehmarn, doch die Gewittervorhersage verhindert es, der Regen kommt dann auch gerade, als wir die Boote klarmachen wollen. Bei Fastflaute treiben die Boote eine Runde in der Bucht, bevor der Dauerregen einsetzt. Doch am Nachmittag zeigt sich wieder die Sonne, die nächste Front soll erst am Abend kommen.

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