16.07. Grüppchensegeln und Molenkrach!

Am Freitag Abend merke ich zum ersten Mal die Saison: den ganzen Tag werde ich immer wieder aufgehalten und gestoppt, es sind aber auch viele nachträgliche Geburtstagswünsche dabei, Anfrage auf Anfrage wird an mich gerichtet: eine Frau möchte anfragen, ob ein Katamaran bei uns anlanden kann, ein anderer will einen Trailer bei uns abstellen, Anmeldungen und Nachfragen ... abends bin ich erschöpft. Habe ich doch tagsüber sechs Leute aus einem Verein aus Wedel, die bei uns die Jolle kennenlernen wollen. Sie haben in Ihrem Verein nur zwei Kieljollen. Abends veranstalte ich noch ein Kentertraining mit ihnen.  

Bettina und Heiko haben sich erfolgreich Mühe mit Flammkuchen gemacht, da erst bemerke ich meinen Hunger, habe ich doch bisher an dem Tag nur ein Brot gegessen ... Ich muss mich zurückziehen, muss mal für mich allein sein. Am Samstag geht meine Gruppe auf die Möwe. Nach Landerklärung mit Auslegerbedienung gehe ich auf die Schiffe. Zwischendurch habe ich Gelegenheit, eine Mütze Schlaf zu nehmen. Denn am Abend steigt das Dinner auf der Optiinsel – Mark-Ennos Geburtstag gilt es zu feiern. Birthe und Stefan sind samt Kinder dabei. Die Kinder paddeln mit einem Opti umher, haben schon nachmittags bei Fastflaute meine Möwe verfolgt, um sich dort anzuhängen. Max hat das große Kommando.  Dennis besorgt Grappa und Linie. Die Jugend will zum Angeln. Es bleibt nur die Steuerschüssel – sie diskutieren, kommen dann mit dem Optischlauch zu uns, um zu tauschen, denn mit einem Schlauchboot kannst Du doch nicht angeln!!!

Wir verholen uns nach dem Abbau auf die Lästerbank. Kaum in der Koje bei Stanzerl, wird es draußen laut. Die Jugend spielt Flunky-Ball beschallt mit einem Ghettoblaster. Ihre Lärmentwicklung stellt die Autokraft in den Schatte und beweist: „Oropax“ hilft nicht bei dieser Belastung. Am nächsten Morgen zieht mein Donnerwetter über sie her – es dauert, bis sie sich entschuldigen .... hoffentlich muss ich das nicht so bald wiederholen. Maddel betreut seine 470iger-Damen und Niklas zwei Laserfrauen. Niklas hat Gestern zwei Anfängerinnen betreut, von denen eine am Nachmittag lieber mit Ihrem Partner auf Möwe segeln wollte, die andere aus persönlichen Gründen nach Hause musste.

Das war ein ganz schönes Wunschkonzert mit den OSGlern ... einige sind dann am Sonntag garn nicht erschienen. Hier müssen wir etwas ändern, sonst ufert es aus. Vormittags bin ich mit meiner Gruppe am Dalben, habe einen Regenschirm installiert, um ein Dach über dem Kopf zu haben. Der 470iger zieht unter Spi vorbei. Mittags mach Klaus seine Binnenprüfung. Nachmittags wollen wir zur Nordtonne ... Daraus wird nix, die Gruppenleiter wollen auf 470iger, die anderen in der Bucht üben. Abends, die meisten Leute sind schon abgefahren, kommen die neue, die auch im Haus schlafen wollen. Gegen 19 Uhr gibt es die Hausbesprechung ... Zu diesem Anlass gibt es von Merle, Nele und Niki einen Apfelkuchen mit durchgestrichenem Lautsprecher :-))

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