14.08. Eine bunte Woche!

Lorenz und Merle machen ihre Sache gut, die Ausbildung läuft. Das Wetter treibt Schabernack mit uns. Trotzdem kann am Mittwoch die Fehmarntour stattfinden. Mal Sonne, viele Wolken – Wetterwechsel bestimmt das Geschehen. Merle versucht, ein Optiballett zu organisieren – ein schönes Bild, wenn sich die leuchtenden Segel in der Wende gleichzeitig drehen. Abends verzückt uns ein wunderschöner Regenbogen mit Spiegelbild im Wasser. Lorenz und Jojo belagern meinen Balkon, gilt es doch ein neues Großfall einzuziehen. Es gelingt, nachdem der Mast mit dem Handy ausgeleuchtet wurde.

Am Freitag wird es garstig, Südwest bis West mit Regenschauern ... schnell übergebe ich Nele den Koffer für die Scheinausstellungen – allerdings ohne Ösen, denn für mich heißt es, Aufbruch gen Neustadt, die Zahnklinik warte, die Wurzel allen Übels soll genommen werden. Steffi hat mich mit Kügelchen nach der OP versorgt. Mit Navi-Unterstützung, der aber nicht vertraut wird, gelange ich rechtzeitig in die Behandlung. Nein, es wird nicht geschnitten – der Termin wird auf September verschoben. Die Untersuchung des Rachenraumes ergibt keine Beunruhigung, für einen Raucher normal. Sollte besser aufhören .. So kann ich noch Theo und die anderen Prüfer begrüßen, zwei Seeprüfungen Praxis laufen, so kommt das neue Modell in Fahrt: mit einer Prüfung eineinhalb Scheine machen. SBI komplett und See-Praxis, die für den Binnenschein-Motor-Praxis anerkannt wird. Damit ergeben sich neue Perspektiven für die See-Kurse.

Am Samstag übernimmt Dieter zwei neue Schüler: Michael, der einen CD-Kurs absolviert und Jörg, der Mann von Maria, die ich vor vielen Jahren in Chile kennen gelernt habe. Ich räume in der Hütte auf, entsorge viele Neos und kaputte Westen, sortiere ... Am späten Nachmittag wollen die Segellehrer und Helfer eine Optiregatta veranstalten. Als es soweit ist, regnet es – und es wird so bleiben. Doch Lorenz, Jan, Michel, Sebastian, der Mann von Steffi, Laura, Nele und Julian sind dabei. Ein Le Mans-Start. Auf Kommando rennen sie gen Ufer, die Sprit einhaken, den Opti zu wässern, einsteigen, paddeln und los ... Auf dem Stationsboot: Volker hat sich als Fahrer zur Verfügung gestellt, Steffi mit Kind und die Freunding von Jan – in meiner Hand – die Kamera. Jan von vorne weg in Führungsposition. Unangetastet siegt er in beiden Läufen, die zum Dalben mit Raum- bis Halbwind führen und zurück nach Neustart bis zum Steg, wo Kreuz und Schwachwind warten. Laura arbeitet sich auf einen beachtlichen zweiten Platz vor.
Gleich versuche ich den Film zu überspielen, schneiden und tunen, dann die erste Kopie funktioniert nicht. Die DVD-Lade klemmt, stundenlang versuche ich mit Schraubenzieher und Ähnlichem die Notöffnung zu aktivieren. Nach einigen Stunden gebe ich auf – wäre ein schöner Abschluss gewesen. Doch am nächsten Morgen geht es weiter. Schließlich nehme ich ein Drahtstück von der Hängekartei – es klappt – die nächste Kopie gelingt.

Doch der Sonntag hat schon begonnen. Vorausschauend mache  ich Unterricht mit Philip und Esther sowie nachmittags mit Katja und Sascha aus der Altgruppe, weil wir am Montag wohl wenig Zeit für sie haben werden. Es wird ein Bilderbuchtag – sieben oder acht Menhire und zwei Optis gehen in den Verleih. Alle wollen den kleinen Sommer nach den beiden Regentagen genießen. Jannis hat seine Mutter mit zwei Freundinnen auf dem Menhir eingeführt. Jojo und Lorenz ziehen eine neue Topnante in den Verfolgungswahn. Hardy, Maddel und Volker segeln eine Runde Laser. Steffi und Gerd, Thomas H. und Sohn reihen sich in den bunten Reigen der Boote ein. Jans Mutter ist mit Julchen auf Kurzbesuch. Merles Eltern kommen mit Kuchen – Apfel und Pflaume. Dann kommt der große Abschied: Laura, Lorenz, Jan fahren nach drei Wochen ab. Es kommen aber schon die Neuen. Martin rückt mit seinen Pfadfindern an, die Studenten aus Kassel treffen ein. Gegen 19 Uhr halten wir eine Hausbesprechung ab. Im Hintergrund versuche ich genügend Schiffsführer für den Montag zu rekrutieren. Wir beenden den Abend mit einer kleinen Dokorunde im Freisitz. Jetzt guckt gerade die Sonne über die Kimm ‡)

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