13.07. Wolken, Wind und Wellen!

Der Sonntag klingt mit lauen Winden aus. Herr Dennis kommt ins Schleudern, Wasserbomben fliegen durch die Luft. Wir unternehmen einen Ausflug zur Seebrücke und zum Futterkutter am Kommunalhafen.

Am Montag kommen neue Schüler, Merle geht mit drei Optischülern an den Start. In meiner Gruppe sind noch Stefan und Kimmo von letzter Woche sowie Irmela und Klaus vom Samstag. Neu kommen Evelyn und Franziska hinzu, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Bei Maddel, Cornelia und Niklas versammelt sich eine Gruppe von Schnupperleuten, Juniorseglern und Grundscheinlern. Zunächst haben wir südliche Winde, dann Regen und ein Gewitter überrascht die Boote. Gestern durchgehender Pladderregen. Auf meinen Walkrunden tolle Sonnenaufgänge, seltsame Lasterversammlungen und Wellen…..

09.07. Zwei schöne Segeltage!

Am Freitag kann ich mich um Stefan und Kimmo kümmern. Wir beginnen mit Knotenkunde, gehen zur praktischen Motorenkunde über und deckeln alles mit einem spaßigen Kentertraining. Stanzerl macht ihr Homeoffice. Immer wieder hören wir die Nachrichten über die Demos in Hamburg. Cata-Christian, Steffi, Henning, Matti und Tine, Bernd aus Lübeck, Josephine sie alle finden sich beim gemeinsamen Grillen wieder, das die Überreste der Schulklasse vertilgt. Mit Dennis habe ich das Mastenlager durchforstet – wir sind fündig geworden: der Mast von Roland IV ist wieder da, ein neuer Mast für die Optiinsel gefunden, von Dennis begradigt und gemeinsam aufgestellt.

Am Samstag sitze ich mit Regine, Irmela, Klaus und Hakan vor der Tafel, um sie später Dieter in die Hände zu geben.  Aus zwei OSGlerinnen werden vier, ein 470iger und eine Möwe werden in Marsch gesetzt. Josefine geht mit Walter  auch auf die Möwe. Immer mehr Segler aus dem Umfeld machen sich aufs Wasser. Cata und Christian starten mit ihrem Katamaran, Stanzerl segelt zunächst Springbok, später ihren Laser. Steffi nimmt den gleichen Weg. Dennis segelt mit Mattis einen Menhir. Mareike und Stefan segeln Laser, später ihren Hobby. Tine hat ihr Debüt auf dem Laser. Maddel gesellt sich dazu. Fantakai gibt ein Zwischenspiel, bevor er zur Weltmeisterschaft nach Sonderborg weiterreisen will. Ein schönes Bild mit den vielen Gleitjollen zeichnet sich am Strand ab. Die Mittelmeerjolle unter der Leitung von Cornelia und Niklas erleidet einen kleinen Ruderschaden. Dennis entwirft ein Werbeplakat für die Bretterbude. Auf der Suche nach einem geeigneten Bild, kommen wir auf die Idee, ein neues aufzunehmen.

Mit Crecent legen wir ab, um Tine und Mattis auf der Möwe vor die Linse zu bekommen. Stolz überreicht mir Herr D. später sein Werk, allein der Werbespruch ist mir ein wenig peinlich. Da erreicht uns ein Anruf: Der 470iger mit Leonie und Yvonne ist durchgekentert in der Dalbenbucht. Mit Niklas und dem roten Schlauchboot starten wir zur Rettung. Die Lage hat sich entspannt, das Boot liegt auf dem Wasser, die Ruderanlage hat sich ausgehängt. Die beiden Seglerinnen sind etwas erschöpft. Ein kleines Motorboot beim Familienangeln hat sich ihrer angenommen, sie zu Fisch und Nutella eingeladen. Niklas zieht sich um, er will den 470iger mit Yvonne nach Hause segeln. Mit Leonie auf dem Schlauchboot bleibe ich in der Nähe, bis der 470iger die Werft passiert hat. Abends produziert Cata mit einigen Helfern Spaghetti für die Truppe. Ingwer und Knoblauch gebe ich als Extra bei mir hinzu. Dann endet der Abend mit einem Doppelkopfspiel, das Christian mit zwei Traumsoli dominiert.
Damit endet ein wunderschöner Segeltag.

07.07. Toller Törn nach Fehmarn!

Am Dienstag betreue ich mit Niklas die zweite Kentergruppe. Der Versuch mit dem Long-Boat vor Anker zu gehen scheitert wieder gnadenlos. Mit der Steuerschüssel umkreise ich das Geschehen, beide Motorboote bekommen kurzfristig die Ankerleine in die Schraube. Starke Böen machen das Verholen nicht leichter. Schließlich entscheide ich, die Möwe direkt an die graue Boje anzubinden. Aber auch das nimmt Zeit in Anspruch. Das Setzen der Segel – ein kleines verdrehtes Drama, die Fockschot löst sich ... Endlich können wir mit den Übungen beginnen. Die fertigen Crews verbringe ich gleich zum Steg. Die übrigen Menhire kreisen auf ihrem Trainingskurs -  betreut von Maddel und Cornelia. Gegen 16 Uhr gebe ich die spezielle Grundscheintheorie zum Besten.

Am nächsten Tag steht Fehmarn auf dem Plan – Westwind um 3 Bft. Vier Schüler, meine beiden Binnenleute und ein Verleihmenhir bleiben vor Ort. Cornelia hat ein Auge auf sie. Maddel fährt mit dem Schlauchboot – neuer Motor – voraus. Ich folge später mit Crecent – hinter dem Warderhaken steht etwas Welle, die Flotte kann die Kirche anliegen, sogar etwas nach Westen vorhalten. Es sind Bilderbuchbedingungen, die uns gegen 12 Uhr vor Anker gehen lassen. Mit Waldemar, Maddel und Niklas sitze ich am Imbiss – es gibt die obligatorische Currywurst. Für Maddel bringe ich ein Bier, das er aber nicht möchte und so von Niklas verarbeitet wird :). Eine Lehrerin steigt in Orth aus, möchte lieber auf dem Landweg zurück. Zwei Menhire steuern auf dem Rückweg den Klaustorfer Turm direkt an, während vier andere Boote extrem nach Luv ausscheren, um dann in einem großen Bogen an den Warderhaken zurückkehren. Ab hier entwickelt sich eine kleine Kreuz bis zum Steg. Ein gelungener Ausflug beseelt die Stimmung. Abends grillen wir mit der Truppe, Stanzerl gesellt sich zu uns.

Am nächsten Morgen sollen sich meine sieben Prüflinge einsegeln. Parallel erkläre ich Stefan und Kimmo das BüB. Um 10 Uhr stehe ich mit Helga am Stegkopf – leichte drehende nördliche Winde – eine ganz neue Situation für die Schüler, die nach drei Tagen Übung durchbrochen vom Kentertraining, ihre Fähigkeiten zeigen sollen. Es gibt deutliche Unterschiede in den Leistungen. Mein kleiner Star ist Pauline, sie zeigt die beste Performance beim Segeln. Die Unterschiede schreiben sich in der Theorieprüfung fort – eine zerklüftete Gebirgskette der Leistungen. Helga muss einige Nachprüfungen durchstehen. Sie wird die Scheine nach Einzelgesprächen vergeben ... Die Abreise der Gruppe naht – sie hinterlassen ein geordnetes Schlachtfeld – es war ein gute Gruppe.

Niklas hat Geburtstag, wir gratulieren. Nachmittags bin ich in der Menhirausbildung. Maddel bereitet das Schlauchboot für die Optis vor ... Später Eisessen mit Stanzerl, Seebrücke und Abendsonne auf dem Menhir. Danach schauen wir den Live-Stream über die G20-Demonstranten, die der Reporter in netter Form zu Protestanten konvertieren lässt. Kurz vor Koje läuft dann noch Herr Dennis ein.

04.07. Helgas Schulklaase!

Am Samstag reisen sie an, Helga und zwei Begleiterinnen sind schon als Vorauskommando zugegen. Mit Steffi, Mareike, Stefan und einigen Segellehrern gehen wir zum Chinesen. Die Hälfte der Truppe war schon im letzten Jahr bei uns. Dank der vielen Helfer haben wir am Sonntag einen guten Einstieg: Julian, Claus, Olaf, Maddel, Christian – der Sohn von Helga – , Volker, das sind die Schiffsführer. Bei mir an Bord drei Wiederkommer und einen Neuling, der schnell umsetzt. Bei kräftigen Westböen kann ich sie nachmittags schon mal allein segeln lassen.

Am Montag ziehe ich neun Schüler ins Kentertraining. Dieter übernimmt zwei externe Schüler, die neu anfangen. Manfred will uns helfen, braucht aber nur Stegdienst zu machen. Niklas ist zur Unterstützung angereist. Meine Gruppe geht am Nachmittag auf die Möwen: Südwestwind, böig – sie halten sich gut. Kentern mal bewusst, mal mit Absicht. Eine Möwe, die in der Böe immer abfällt, muss ich allerdings auf Kurs bringen. Das Schlauchboot bekommt einen neuen Motor und soll Heute einsatzfähig sein.

01.07. Eine Woche mit sechs Schülern!

Am Dienstag kommt der erwartete Schwachwind. Er bringt uns nach langer Kreuz bis zur Osttonne. Am Mittwoch kommt der Starkwind wieder, wir trainieren das BüB. Meine Jungs, zu früh auf Freifahrt geschickt, landen an der Mole. Nachmittags kentern Justus und Jasper mit der Möwe, während Hendrik mit seinem Sohn und Mirjam mit Thomas zusammen segeln.

Am Donnerstag teilen wir die Crews neu ein, bei den Jungs ist jetzt jeweils ein Erwachsener an Bord, so können wir den Vormittag noch segeln. Nachmittags brist es derart auf, dass wir das Segeln einstellen. Am Freitag treffen wir uns bei Dauerregen: Theorie taktisches Segeln und der Film mit den Flugaufnahmen. Dann beschließen alle einmütig – Segeln im Dauerregen bringt keinen Spaß. Ich bekomme unverhofft Freiraum, kann mit Dieter gemütlich einkaufen.  Abends treffen Olaf und Steffi ein.

Am Samstag betreue ich Steffi und Daniel, die am Sonntag Prüfung machen wollen sowie Siegbert und Christian, die nach längerer Zeit wieder in das Segeln einsteigen wollen.
Wir warten auf das Eintreffen der Schulklasse…..

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