26.05. Schnupperkurs Osnabrück – erster Tag

21 Anfänger sitzen im Schulungsraum: Bernd, Dieter, Hobbit, Maddel, Folker helfen als Schiffsführer, Frauke macht einen eigenen Menhir auf.  Moritz betreut die Auffrischler und Gleiter. Bei kräftigen Winden werden unter Sturmsegeln die ersten Erfahrungen gesammelt. Bei mir an Bord: Kea, Anna und Dio. Am Mittag trifft Heaven mit seinem Ablatus Bruno ein. Katze und ME haben uns besucht. Jonas schaut rein, er macht mit der Uni mit sechs Yachten einen Törn auf der Ostsee. Nachmittags gehen vier Gleiter – Stanzerl vorne weg – und zwei Menhire Richtung Osttonne.

Plötzlich an der Werft: eine Yacht vor uns, eine hinter uns, da schießt auch noch ein schwarzer Rumpf aus der Werft heraus – nur mit Hartruderlage können wir ein Tackling vermeiden. Beim Anlegen ist meine Crew schnell müde, obwohl der Wind noch gut ist. Julian und Bernd veranstalten noch ein Kentertraining, während mich bereits andere Sorgen planen, zeigt mir Maddel doch einen Holzwurmbefall am Haus, Bohlenstücke lassen sich herausbrechen. Schnell erstelle ich einige Fotos, die ich an Lothar und Dennis weiterleite. Mit Kea, Bruno und Stanzerl sitzen wir abends im Freisitz und schwingen die Karten….

25.05. Prüfung

Mit dem ersten Boot segle ich den Kurs vor. Die Halse hat schon brachiale Züge. In den Böen drücken bis 6 Bft in die Segel. Glücklicherweise gibt es kaum Welle. Alle haben sie Respekt vor dem Wind bekommen, einige Tränen können getrocknet werden. Viele lernen in diesen zwei Stunden mehr als in der übrigen Zeit. Die BüB’s sind sehr gut, das Stoppen mit dem Groß hat sich durchgesetzt. Die Anleger sind dafür als sehr forsch einzustufen. Axel und Jan übernehmen die Prüfungsvorsitz, die Theorie beginnt, dann legen bis zu vier Menhire ab – meine Schüler zeigen Nerven und Leistung. Sonja fungiert als Coach. Die praktische Motorprüfung zieht sich in die Länge, es ist schwierig, die Steuerschüssel auf Kurs zu halten. Gegen 14 Uhr können die Führerscheine verteilt werden. Statt Schnittchen gibt es Knoten bei der Arbeit. Fazit: Verdammt kurze Ausbildungszeit und Wetterrisiko, den heutigen Wind hätten wir früher gebraucht. Es bleibt bei allem Erfolg eine amputierte Ausbildung: Kentertraining, Segeln auf der Zweimannjolle, Verkehrserfahrung in der Fahrrinne, Ausflug ins Revier, geschweige denn die Geschwaderfahrt nach Fehmarn. Ich hoffe, einige werden zu einem Auffrischungskurs wiederkommen.

Während noch die letzten ihre Sache packen, läuft Folker schon ein – wir erwarten 30 Leute aus Osnabrück zum Schnupperkurs. Die Staulage führt dazu, dass die Ankunft sich bis in den späten Abend hinzieht. Maria besucht uns seit längerer Zeit wieder. Mit Stanzerl klönen wir zunächst auf der Terrasse, setzten uns dann zu den grillenden Schülern, wo ich viele bekannte Gesichter begrüßen kann. Es geht weiter….

21.05. Zweiter Ausbildungstag!

Um 0410 Uhr stehe ich an der Uhr, bereit zum Walk um den Binnensee. Auf der Seebrücke herrscht noch Dämmerung, die rot-orange Sonne steht erst am Fischereihafen über der Kimm. Zurück bereite ich die Übungsarbeit vor. Die Schüler haben gestern die zweite Theorieeinheit bekommen, da sie zu Hause schon Vorbereitungen gemacht haben, bin ich auf das Ergebnis gespannt. Der Wind war tagsüber ideal, wir konnten das An- und Ablegen und die Halse lehren. Parallel haben Manfred und Dieter mit der Motorenausbildung begonnen.

Abends haben wir mit Swantje, Hobbit, Mareike, Stefan, Heiko, Stanzerl den Grill verwöhnt. Der Rum wurde dann vor dem Haus mit Seeblick genossen. Dort treffen wir auf Sonja, die Besuch von ihrem Mann und Sohn hat. Jener hat eine Drohne mitgebracht, damit tolle Fotos erstellt. Stanzerl, Mareike und Stefan waren mit den Lasern auf dem Wasser. Es wurde auch wieder Kopfstand geübt, diesmal mit Beingrätsche, fehlt nur noch, dass Emma hindurch springt. So ging  ein schöner Sommertag zu Ende. Erfreut habe ich die Nachricht vom Bestehen meiner See-Schüler erhalten. Nun gilt es bei flautigen Südwinden eine Programm zu gestalten.

22.05. Ein Sonntag im Mai!

Der Tag beginnt mit einem Test, den einige auch bestehen, andere hängen aber noch bedrohlich in der Wissenskurve. Motorboot und Boje-über-Bord sind angesagt. Dieter übernimmt die Steuerschüssel, kurze Zeit später versagt die Lenkung. Bollo ist zunächst nicht zu erreichen. Als er kommt sagt er uns, er hätte alles erneuer, dieses Kabel jedoch nicht, weil es noch ginge. So kann Maddel – in seinem neuen Sommerlook – dieses noch austauschen. Auch die Gummiwurst hat Startschwierigkeiten – wir brauchen sie aber am WE für die Gleiter.

Flutschfinger geht aus seinen ersten Törn. Die liebe Sonja wird mir eine Flasche Weißwein besorgen ). Abends gibt es die Segelphysik, wo ich Gdanken der Logik zu entfachen versuche. Die Wochenendgäste fahren alle ab – es wird ein ruhiger Abend. Die Schüler gehen mit den Surfbrettern baden – einige versuchen sich am Segelspiel (Brettspiel!)…Henning – mit Familie und Dennis auf Törn – schickt mir die Doppelkopfergebnisliste, klar, dass Vatti vorn ist. Am nächsten Morgen aufwachen, Klo verstopft….die See spiegelglatt – wir hoffen auf Wind.

20.05. Schulklasse!

Spät am Donnerstag beginnt der Einlauf der Lüneburger unter Sonja. Christiane als Quereinsteigerin kommt hinzu. Am Freitag teilen wir die Gruppe in acht Crews ein. Bei leichten bis flautigen Winden aus Südost beginnen wir unser Training. Unterstützt werden wir von Sonja, Maddel, Dieter, Manfred und meinen drei See-Schülern: Gesa, Lara und Fiete. Immerhin können wir nachmittags mit den ersten Freiflüge starten.

Hobbit bastelt mit Heiko unter Hochdruck an Flutschfinger, können später am Steg anlegen. Abends sitzen wir auf der Terrasse beim heißen Stein, dann droht wieder ein Gewitter, zieht aber vorbei. Wir beschließen den Abend mit einem Memoryspiel, das wir von Ulrike und Achim bekommen haben. Sie haben uns vor einiger Zeit besucht, Bilder, die sie während ihres Aufenthaltes gemacht haben, sind zu einem Memory verarbeitet worden – schöne Idee.

Heute zeigt sich zunächst ein grauer Südwester mit Flachwasser und Böenstruktur….Die Gruppe macht einen guten Eindruck, am Mittwoch wollen sie Prüfung machen – da ist noch viel zu tun.

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