28.07. Besuch aus der Vergangenheit

Drei Kameraden aus meiner Bundeswehrzeit Anfang der 70er Jahre stehen mit ihren Frauen vor mir. Wir klönen ein wenig, dann ruft wieder die Arbeit: 35 Führerscheine und Sonderbelege müssen erstellt werden. Kleben, Ösen, Stempeln und Schreiben. Glücklicherweise hilft mir Birthe. Da sitze ich in voller Konzentration, um keine Fehler zu machen, taucht doch Paul auf, den ich vor 20 Jahren in Kenia kennengelernt habe, eine treue Seele, die jedes Jahr erscheint. Er merkt, dass ich wenig Zeit habe. Kunden, Segellehrer – viele strömen hoch, um etwas zu klären. So bin ich froh, dass alle Daten gesammelt, alle Bilder gedruckt sind. Abends sitzen wir mit Christel, Ralf und Anja auf der Terrasse zum Doppelkopf. Christel – büschen müde und nicht ganz bei der Sache – spielt uns unter den Tisch ....

Am Freitag kommt der richtige Wind: die Junioren, Optis und Grundscheinler machen bereits gegen 1030 Uhr ihre Praxis, damit meine Binnler nicht in das Gewusel kommen. Wir können Hardy als Prüfer gewinnen; Lorenz kümmert sich um meine Leute, damit ich den Film fertigstellen kann – es fehlen Segelaufnahmen – wieder ist es unsere Birthe, die hilft. Die Theorieprüfung findet oben bei mir im Büro statt. Meine Crew hat Schnittchen mit zwei kleine tollen Details gemacht: eine Paprikakrabbe und eine Bananendelfin. Überraschend kommen noch zwei Kandidaten der Ostwind-Schule hinzu. Nach bestandener Prüfung und kleinem Zaubertrank kommt um 16 Uhr die Scheinvergabe.

Stanzerl, Flo und Nils sind eingetroffen. Schon während der praktischen Prüfung veranstalten die Fortgeschrittenen und Segellehrer eine Laser-Show und ein Gleiterfest. Der Wind kommt aus Ost und baut sich zu einem satten Fünfer auf. Dann beginnt das große Grillen, gegen 20 Uhr läuft der Piratenfilm – dann muss ich in die Koje.

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