09.08. Prüfung verschoben!

Aufgrund der Wettervorhersage haben wir die Prüfungen von Sonntag auf Freitag vorgezogen. Dadurch strafft sich die Ausbildung – Fehmarntörn wird nicht möglich sein. Nur einmal bin ich zusammen mit Michel am Dalben, ansonsten arbeitet meine Truppe in der Bucht. Maddel führt mit Dieter und Andreas die Anfänger. Beide Gruppen kommen über das Kentertraining zum Möwesegeln.

Gestern: Gewitter mit starken Böen unterbricht die Ausbildung, während meine Prüflinge weiter trainieren. Ulli, Michel und Gert gehen danach mit Laser Richtung Dalben. Auch der Kat legt ab – die Jugend macht gerade eine relativ freie Woche in der Segelschule – Jojo, Jan, Laura und Jannis wollen sich in der Bucht beim Katsegeln abwechseln. Bei einer Kenterung bricht leider der Ausleger, mit dem Long-Boat schleppen sie ihren Doppelrümpfer zurück. Sie haben sich durch schlampigen Werkzeuggebrauch ein Werkstattverbot eingehandelt. Diese bleibt jetzt verschlossen. Sie haben das Gespräch gesucht und verstehen diese Reaktion. Abends laden sie mich zum Tapa-Essen ein.
Getreulich walke ich morgens um den Binnensee, wecke mit verschiedenen Tieren – einige sind nicht amused!

05.08. Ein nettes Wochenende!

Dreizehn Schüler warten auf mich. Für Andreas springen kurzfristig Jan und Lorenz ein. Zwei Versprengte vom OSG wollen um 11 Uhr einen Gleitjollenkurs haben. Wir müssen die Zusammenarbeit neu überdenken. Schließlich gehen die Beiden auf einen Menhir, vergessen allerdings die Windunsicherheit und Weite der Ostsee. Abend müssen wir sie von einer Yacht, die sie in Schlepp hatten, übernehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir gemütlich an Stegkopf gesessen und mit den Familien um Laura, Katze und Rüdiger sowie Ulli Wraps gegessen.

Der Sonntag wird windarm. Trotzdem ziehen wir unser Programm: An- und Ablegen sowie die Halse durch. Jannis ist auf Besuch da. Unsere Jugend trifft sich. Sie wollen uns zum Essen einladen, doch Stanzerl hat schon ihre leckeren Melonennudeln gemacht. Danach sitzen wir in der Lästerecke zusammen, drei weitere Schüler für Montag treffen ein.

Am nächsten Morgen, seit drei Tage walke ich wieder trotz der Erkältung, fotografiere ich eine Cocktailbar im Ferienzentrum, die noch auf hat. Daraufhin kommen drei Leute heraus, die meinen Fotoapparat haben wollen. Ihre Fahnen umhüllen mein Gesicht. Ich mache Ihnen klar, dass ich nur Werbung für sie machen möchte. Nach kleinen Handgreiflichkeiten legt mir einer die Hand auf die Schulter: „Alles klar, Alter!“ so kann ich meinen Weg fortsetzen, den Sonnenaufgang geniessen. Nach langer Zeit wecke ich in den Räumen mit dem singenden Elefanten.

02.08. Prüfungen

Acht Grundscheinler und fünf Optis stehen zur Prüfung an. Lorenz und Heaven sind in Prüferlaune. Gegen 16 Uhr werden wir die Scheine verteilen. Laura, Max, Jan, Lucia, Lutz mit Sohn, Katze mit ganzer Familie, Nils, Rüdiger mit Sohn, Sören, Linus, Katie und zum WE Laura, Lorenz – sie alle säumen mit Vertrautheit das Umfeld der Segelschule. Lena und Skadi bekommen ihren extra Rolandschein. Es war eine ruhige Woche, vom Regen weitgehend verschont. Der Fehmarntörn fällt allerdings der Windarmut zum Opfer.

Gestern dann im Freisitz ein legendäres Dokospiel. Schon am Anfang schicken uns Sören und Rüdiger tief in den Keller – Heaven und ich als Looserpaar. Doch Stück für Stück beginnt der Wiederaufstieg, ich nähere mich der Nullmarke – da fällt mir ein Jahrhundertsolo in die Hände: sechs Buben – darunter die vier höchsten, zwei Asse – das Spiel kann nicht verloren gehen. Sören reizt auf 9, ich gehe locker mit, ziehe den ersten Buben, da kommt von Heaven das Himmelsgeschenk: ein entschlossenes Kontra sprudelt über seine Lippen. 120 Punkte spülen mich auf den Thron der Spielenden. Nele und Familie sind nach einem leckeren Abschiedsessen mit ihrer Yacht zum Törn aufgebrochen..

29.07. Laserdamen und Wochenbeginn!

Am Sonntag – ich krebse noch mit der Erkältung herum – machen sich Nele, Katze und mein Stanzerl bereit, dem frischen Ostwind zu trotzen. Gekonnt gleiten sie durch das Blau der Bucht. Abends spiele ich mit Dennis, Heaven, Sören und Jean Doppelkopf, bin aber noch angeschlagen und verabschiede mich gegen 23 Uhr in die Koje.

Am Montag ein ruhiger Wochenstart: Andreas übernimmt mit Lucia die Optis, Katie kümmert sich um Lena und Skadi, während bei mir in der Theorie zwölf Neulinge der Einführung lauschen. Verteilt auf Maddel, Dieter, Linus und Linn gehen sie an Bord. Hardy, der neben Maddel auch an Erkältung leidet, nimmt sich der Modelljolle an, hat aber auch noch die Lasermastteile im Blick. Dennis teilt Kornelia auf Anfrage mit, der Strand könne gesäubert werden. Für den Abend hat unsere Gourmet-Küche (Saza) toskanisches Platthuhn angekündigt.

28.07. Abschied und Prüfungen!

Am Donnerstag verabschieden wir Jun, die wieder nach China fährt, im nächsten Jahr aber zum Jubiläum bei uns sein will. Nele hütet die Gleiter, während der Rest gen Fehmarn unterwegs ist. Außerdem sind fast alle Optis auf dem Wasser, malen ein schönes Bild. Am Freitag kommen drei Leute von Ostwind und vier Leute von Jeske dazu, mit meinen vier Prüflingen sitzen wir oben im Büro. Uta versucht die letzten Junior- und Grundscheine fertig zu stellen. Leider kommt es zu sechs Falschausstellungen, die wir aber noch korrigieren können. Ich sitze am Finish für den Piratenfilm – 32 Minuten. Die Fertigstellung hat mich voll in Anspruch genommen. Mit Katrin berede ich, wie wir vielleicht in Zukunft das Projekt schmaler gestalten. Bei den zahlreichen Prüfungen gibt es drei Durchfälle: es sind die Nerven und die frische Brise, die dazu führen.

Am Samstag verhindert Starkwind aus Ost jegliche Segelaktivitäten. Einer gründelnden Yacht versuchen Dennis und Jan zu helfen, können eine Leinenverbindung zu dem kleinen Seenotrettungskreuzer herstellen. Nils und Saza bleiben noch ein paar Tage. Swantje und Hobbit sind mit Kind zu Besuch. Laura bleibt mit Ihren Kinder noch eine Woche bei uns. Mit den Segellehrern gehen wir zur Seebrücke, Eis essen. Danach möchte Stanzerl mit mir an die Steilküste, Dennis begleitet uns. Dort treffen wir auf Sabine und Lothar. Nach der Rückkehr gibt es abends Resteessen und meine Erkältung macht sich wieder bemerkbar, so suche ich früh die Koje auf.

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